Flämische Regierung subventioniert deutsche Kriegsgräberstätte
Volksbund plant umfangreiche Sanierung in Hooglede
Die flämische Regierung unterstützt den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei der Sanierung des deutschen Soldatenfriedhofes in Hooglede, südlich von Ostende.
Geert Bourgeois, stellvertretender Regierungschef und als Minister auch für Denkmalschutz und Tourismus zuständig, erklärte während eines Treffens mit Volksbund-Präsident Reinhard Führer, dass seine Regierung 188.681,46 Euro für die geplanten Arbeiten zur Verfügung stelle. Noch in diesem Jahr wird der Volksbund mit der Umgestaltung des Friedhofes beginnen.
In Hooglede sind seit den 1920er Jahren 8247 deutsche Gefallene des Ersten Weltkrieges begraben.
Die große Bogenhalle aus Ibbenbürener Sandstein entstand aus dem Material des deutschen Pavillons, der nach Ende der Weltausstellung in Paris 1937 abgebrochen wurde. 1960 baute der Volksbund den Friedhof aus und verlieh der Anlage ihre heutige Gestalt. Seit 2008 steht er unter Denkmalschutz.
Die Kriegsgräberstätte in Hooglede ist neben Langemark, Vladslo und Menen einer der vier zentralen deutschen Soldatenfriedhöfe in Flandern.
Alle vier stehen unter Denkmalschutz und sind damit als kulturelles Erbe Flanderns anerkannt. In Vorbereitung auf den hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginnes in 2014 wird die flämische Regierung weitere Projekte finanzieren, die auch die deutschen Friedhöfe in Langemark und Vladslo betreffen.
Übernommen von: www.volksbund.de